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28.03.2017

Unfallmeldedienst gewinnt im ersten Jahr mehr als 85.000 Kunden

Ein Jahr nach dem Start des Unfallmeldedienstes (UMD) ziehen die deutschen Kfz-Versicherer eine positive Bilanz: Das automatische Notrufsystem hat mittlerweile mehr als 85.000 Kunden gewonnen und konnte in über 270 Fällen schnelle Hilfe organisieren – nach schweren Unfällen, nach Blechschäden oder bei Pannen. „Der Unfallmeldedienst ist damit der Marktführer unter den nachrüstbaren Notrufsystemen in Deutschland“, sagt Jens Bartenwerfer, Geschäftsführer der GDV Dienstleistungs-GmbH (GDV DL), die den Unfallmeldedienst betreibt.

Retter sind schneller am Unfallort

Der am 4. April 2016 gestartete Unfallmeldedienst lässt sich in nahezu jedem Pkw einsetzen, auch in Gebrauchtwagen. Zu dem System gehören ein Unfallmeldestecker für den Zigarettenanzünder und eine Unfallmelde-App für das Smartphone. Erkennt der Unfallmeldestecker einen schweren Crash, wird sofort die Notrufzentrale der Autoversicherer informiert. Gibt es Verletzte, ist eine Person nicht ansprechbar oder handelt es sich um eine Gefahrensituation, alarmieren die Mitarbeiter die nächstgelegene Rettungsleitstelle. Aufgrund der GPS-Daten der App gelangen die Rettungskräfte in vielen Fällen deutlich schneller an den Unfallort als bisher. „So helfen wir, Leben zu retten und Verletzte so schnell wie möglich zu versorgen – denn in einem Notfall kommt es auf jede Minute an“, erklärt Bartenwerfer.

Sicher unterwegs mit dem Unfallmeldedienst

Die bisher niedrige Zahl der ausgelösten Notrufe deutet zudem darauf hin, dass Kunden des Unfallmeldedienstes sicherer unterwegs sind als durchschnittliche Autofahrer. „Wir erhalten von unseren Kunden deutlich weniger Notrufe als statistisch zu erwarten wäre. Das kann auf einen positiven psychologischen Effekt des Unfallmeldedienstes zurückzuführen sein – oder bedeuten,  dass unsere Kunden grundsätzlich vorsichtige Fahrer sind“, sagt Bartenwerfer.

Keine Bewegungsprofile, keine Rückschlüsse über die Fahrweise

Für den Unfallmeldedienst hat die Versicherungswirtschaft eng mit den Technologie-Unternehmen Bosch und IBM zusammengearbeitet und eine Lösung entwickelt, die sich durch größtmögliche Datensparsamkeit auszeichnet. Verläuft die Fahrt störungsfrei, werden keine Daten an die Notrufzentrale übertragen. Das Smartphone sendet Daten nur nach einem Unfall oder einem manuellen Hilferuf – und auch dann übermittelt es nur wenige Informationen. Rückschlüsse auf die Fahrweise zu ziehen, ist mit dem Unfallmeldedienst ebenso unmöglich, wie Bewegungsprofile zu erstellen. Technisch betrieben wird der Unfallmeldedienst von der GDV DL, Anbieter des neuen Dienstes sind die teilnehmenden Kfz-Versicherer. Interessierte Versicherungskunden können den Stecker und die App direkt bei ihrer Versicherung erhalten.

Service der deutschen Autoversicherer
Seit 1996 bietet die GDV Dienstleistungs-GmbH (GDV DL) den Autofahrern in Deutschland einen umfangreichen Service. Im Auftrag der Autoversicherer im Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e. V. (GDV) organisiert die GDV DL den Zentralruf der Autoversicherer und betreut die Autobahn-Notrufsäulen sowie den Unfallmeldedienst (UMD). Die elektronische Versicherungsbestätigung (eVB) sowie das Typklassenverzeichnis sind weitere bewährte Services der GDV DL.

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Birgit Luge-Ehrhardt
Leitung Unternehmenskommunikation
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