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07.06.2017

Unfallmeldedienst auf dem Digital Gipfel der Bundesregierung

GDV DL präsentiert Unfallmeldedienst in Mannheim. Digitalisierung macht Mobilität sicherer. Datensparsamkeit schafft Vertrauen.

Im Rahmen des Digital Gipfels der Bundesregierung, organisiert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, präsentiert die GDV Dienstleistungs-GmbH (GDV DL) am 12. Juni den Unfallmeldedienst im Schloss Mannheim. Der Digital Gipfel, vormals nationaler IT-Gipfel, findet am 12./13. Juni in der gesamten Metropolregion Rhein-Neckar statt. Die Veranstaltung bildet die zentrale Plattform für die Zusammenarbeit von Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft bei der Gestaltung des digitalen Wandels.

Sichere Mobilität durch digitale Infrastruktur

"Das ist eine wertvolle Anerkennung unserer Arbeit. Ganz im Sinne der digitalen Agenda nutzen wir für den Unfallmeldedienst digitale Infrastruktur, um Mobilität sicherer zu machen", so Dr. Jens Bartenwerfer, Geschäftsführer der GDV DL. Seit über einem Jahr betreibt die GDV DL im Auftrag der Versicherer den Unfallmeldedienst. Das automatische Notrufsystem besteht aus einem Unfallmeldestecker für den Zigarettenanzünder und einer Unfallmelde-App für das Smartphone. Erkennt der Unfallmeldestecker einen schweren Crash, wird sofort die Notrufzentrale der Autoversicherer alarmiert. Gibt es Verletzte, ist eine Person nicht ansprechbar oder handelt es sich um eine Gefahrensituation, alarmieren die erfahrenen Mitarbeiter der Notrufzentrale sofort die Rettungsleitstelle vor Ort. Aufgrund der GPS-Daten der Unfallmelde-App gelangen die Helfer zielgerichtet an den Unfallort und gewinnen im Notfall wertvolle Zeit.

Digitalisierung für die Mitte der Gesellschaft

Der Unfallmeldedienst ist in nahezu jedem Pkw nachrüstbar, unabhängig von Alter oder Modell des Fahrzeugs. Das System wurde bewusst als Nachrüstlösung entwickelt und greift dem europäischen Notrufsystem eCall vor, das aufgrund einer EU-Verordnung ab 2018 in allen Neufahrzeugen Pflicht sein wird. "Wir möchten die Vorteile, die die Digitalisierung für den Alltag und die Lebensqualität bringt, möglichst vielen Menschen zugänglich machen - unabhängig vom Geldbeutel. So kann Digitalisierung, wie von der Bundesregierung gefordert, in der Mitte der Gesellschaft ankommen", ist Bartenwerfer überzeugt.

Vertrauen durch Datensparsamkeit

Bei der Entwicklung des Unfallmeldedienstes hat die Versicherungswirtschaft eng mit den Technologie-Unternehmen Bosch und IBM zusammengearbeitet und eine Lösung entwickelt, die sich durch größtmögliche Datensparsamkeit auszeichnet. Verläuft die Fahrt störungsfrei, werden keine Daten an die Notrufzentrale übertragen. Das Smartphone sendet Daten nur nach einem Unfall oder einem manuellen Hilferuf - und auch dann übermittelt es nur wenige Informationen. Rückschlüsse auf die Fahrweise zu ziehen, ist mit dem Unfallmeldedienst ebenso unmöglich wie Bewegungsprofile zu erstellen. "Durch die explizite Datensparsamkeit ist der Unfallmeldedienst auch eine Option für die sogenannten ꞌvorsichtigen Pragmatikerꞌ und ꞌhäuslichen Gelegenheitsnutzerꞌ, die laut Digital Index immer noch den Großteil der Bevölkerung ausmachen", resümiert Bartenwerfer. Der Unfallmeldedienst hat innerhalb des ersten Jahres bereits 85.000 Kunden gewinnen können. Anbieter des Unfallmeldedienstes sind die teilnehmenden Kfz-Versicherer. Interessierte Versicherungskunden können den Stecker und die App direkt bei ihrer Versicherung erhalten.

Service der deutschen Autoversicherer
Seit 1996 bietet die GDV Dienstleistungs-GmbH (GDV DL) den Autofahrern in Deutschland einen umfangreichen Service. Im Auftrag der Autoversicherer im Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e. V. (GDV) organisiert die GDV DL den Zentralruf der Autoversicherer und betreut die Autobahn-Notrufsäulen sowie den Unfallmeldedienst (UMD). Die elektronische Versicherungsbestätigung (eVB) sowie das Typklassenverzeichnis sind weitere bewährte Services der GDV DL.

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Kontakt

Birgit Luge-Ehrhardt
Leitung Unternehmenskommunikation
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