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22.04.2014

Bilanz 2013 für Autobahn-Notrufsäulen: alle 7,5 Minuten ein Hilferuf

Meistgenutzte Notrufsäule steht an der A 7, höchste Notrufdichte auf A 66 in Hessen

78 Prozent aller 16.847 Autobahn-Notrufsäulen in Deutschland haben 2013 mindestens ein Mal Menschen in einer Notlage geholfen. Das zeigt die enorme Bedeutung der orangefarbenen Helfer auch in Zeiten von Smartphone und Handy", erklärte heute Heiko Beermann, Geschäftsführer der GDV Dienstleistungs-GmbH & Co. KG (GDV DL), die in Hamburg alle eingehenden Notrufe betreut. Zwar sei die Zahl der Pannen- und Notrufe mit 72.428 leicht rückläufig (minus 2,3 Prozent zu 2012), "dennoch mussten unsere Mitarbeiter alle 7,5 Minuten eine Notruf- oder Pannenmeldung betreuen." Zu anderen gefährlichen Zwischenfällen wie beispielsweise Böschungsbränden, erhielt die Hamburger Notrufzentrale weitere 45.414 Warnmeldungen von den Autobahn-Notrufsäulen. Beermann: "Insgesamt konnten wir 2013 damit 117.842 Mal auf den deutschen Autobahnen Hilfe leisten."

Die Notrufsäule, die 2013 am häufigsten für einen Pannen- oder Notruf genutzt wurde, steht in Baden-Württemberg an der A 7 kurz hinter dem Autobahnkreuz Ulm-Elchingen: 125 Mal wurde die Autobahn-Notrufsäule Nr. 19.829 bei Kilometer 831,7 an der Ausfahrt Langenau in Fahrtrichtung Würzburg genutzt. 121 Notrufe gingen in Nordrhein-Westfalen von der Säule Nr. 798 ab, sie steht an der A 30 bei km 119,2 zwischen den Ausfahrten Kirchlengern und Löhne, Richtung Bad Oeynhausen. Die A 3 ist gleich vier Mal unter den "top ten" vertreten, es sind immer Notrufsäulen an bayerischen Rasthöfen oder Rastplätzen: mit 118 Notrufen rangiert die Säule an der Raststätte Würzburg in Fahrtrichtung Norden auf Platz 3 der Statistik.

Hessenquerung mit höchster Notrufdichte

Bei der Notrufdichte führt 2013 die A 66, die das Rhein-Main-Gebiet von Wiesbaden bis Fulda durchquert, mit 19,8 Notrufen pro Kilometer die Statistik an. Die A 650, der Zubringer zur A 61 zwischen Bad Dürkheim und Ludwigshafen, folgt mit 18,2 Notrufen/km an zweiter Position. Deutlich dahinter mit 11 Notrufen pro Kilometer liegt der kurze Autobahnabzweig Veddel bei Hamburg auf Platz drei; der Zubringer zwischen der Hansestadt und der A 1 liegt Jahr für Jahr bei der Notrufdichte in der Spitzengruppe.

Die wenigsten Notrufe verzeichnet die A 542 im Rheinland zwischen Monheim und Langenfeld (Verbindung zwischen A 59 und A 3) mit 0,2 Notrufen pro Autobahnkilometer. Es folgen gleich drei Stadtumfahrungen mit jeweils 0,3 Notrufen/km: die A 562 mit der Südumfahrung Bonn, die A 293 mit der Westumfahrung Oldenburg sowie die A 143 mit der Westumfahrung Halle (Sachsen-Anhalt).

In absoluten Zahlen kommen von den großen Autobahnverbindungen des Landes unverändert die meisten Pannen- und Notrufe in der Hamburger Notrufzentrale an: Dort registrierte man 2013 von der 778 Kilometer langen A 3 insgesamt 7.475 Hilferufe, 6.244 kamen von der A 7 (962 km) und 4.500 Mal meldeten sich Autofahrer von der A 2 (486 km). "Auf jedem der insgesamt fast 13.000 Autobahnkilometer verzeichneten wir 2013 im Schnitt 5,6 Notrufe", erläuterte Beermann.

Zusätzlich über 45.000 wichtige Warnmeldungen über die Notrufsäulen

Neben den Pannen- und Notrufen von Fahrzeugen werden in der Notrufzentrale ebenfalls Warnmeldungen von den orangefarbenen Säulen erfasst, die zum Beispiel Falschfahrer, Radler auf der Autobahn, Staus oder Baustellen, Böschungsbrände oder Unfallmitteilungen durch Dritte betreffen. 2013 gab es insgesamt 45.414 dieser Warnmeldungen. "Das zeigt", so Beermann, "das große Vertrauen, das die Autofahrer in die Autobahnnotrufsäulen haben, wenn sie unbedingt und verlässlich wichtige Informationen über gefährliche Ereignisse melden."

Die Notrufsäulen stehen ungefähr alle zwei Kilometer in beide Fahrtrichtungen deutscher Autobahnen. Der mobile gebührenfreie Notruf 0800 NOTFON D (0800 - 668366 3) sowie PAKOO, eine ebenfalls kostenlose Pannenkoordinations- und Ortungsapplikation für Smartphones, komplettieren das lückenlose Notrufnetz.

Bildmaterial: Fotos der meist genutzten Säule und Infografiken zu Notrufen von deutschen Autobahnen gdv-dl.de/presse/bildservice

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