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16.07.2018

Alle 12 Sekunden kracht es - schnelle Hilfe nach einem Verkehrsunfall wichtig.

Täglich 9 Verkehrstote. Unfallmeldedienst ist Schnittstelle zum Rettungswesen.

Alle 12 Sekunden passiert in Deutschland ein Verkehrsunfall, alle 3 Stunden gibt es einen Verkehrstoten. Insgesamt kamen im Jahr 2017 laut Statistischem Bundesamt 3.180 Menschen im Verkehr zu Tode. Das ist zwar der niedrigste Stand seit mehr als 60 Jahren: "Dennoch gibt es keinen Grund zur Entwarnung - bei täglich etwa 7.200 polizeilich erfassten Verkehrsunfällen, knapp 1.100 Verletzten und fast 9 Todesopfern im Straßenverkehr", so Dr. Georg Thiel, Präsident des Statistischen Bundesamtes (Destatis).

Unfallmeldedienst: Schnittstelle zwischen Fahrzeug und Rettungswesen

Als Gründe für den konstanten Rückgang der Verkehrstoten nennt das Statistische Bundesamt u.a. die Verbesserung der Fahrzeugtechnik und die Weiterentwicklung des Rettungswesens. An dieser Schnittstelle setzt der Unfallmeldedienst der Versicherer (UMD) an. Im Notfall kommt es auf jede Minute an - je schneller die Rettungskräfte vor Ort sind, desto größer sind die Überlebenschancen schwerverletzter Unfallopfer. Dies ist grade im ländlichen Bereich wichtig, denn 56% aller Verkehrstoten kamen bei Unfällen auf Landstraßen ums Leben. "Wir bieten mit dem Unfallmeldedienst unabhängig vom Fahrzeugmodell vernetzte Mobilität, die das Autofahren und den Straßenverkehr sicherer macht", sagt Dr. Jens Bartenwerfer, Geschäftsführer der GDV Dienstleistungs-GmbH, die den Unfallmeldedienst seit 2016 im Auftrag der Versicherer betreibt.

So funktioniert der Unfallmeldedienst

Das automatische Notrufsystem UMD besteht aus einem Unfallmeldestecker für den Zigarettenanzünder und einer Unfallmelde-App für das Smartphone. Erkennt der Unfallmeldestecker einen schweren Crash, wird sofort die Notrufzentrale der Autoversicherer alarmiert. Gibt es Verletzte, ist eine Person nicht ansprechbar oder handelt es sich um eine Gefahrensituation, alarmieren die erfahrenen Mitarbeiter der Notrufzentrale sofort die Rettungsleitstelle vor Ort. Aufgrund der GPS-Daten der Unfallmelde-App gelangen die Helfer zielgerichtet an den Unfallort und gewinnen im Notfall wertvolle Zeit. Interessierte Versicherungskunden erhalten den Stecker und die App direkt bei ihrer Versicherung.

Dienstleistungen der deutschen Versicherer
Seit 1996 realisiert die GDV Dienstleistungs-GmbH wettbewerbsneutrale Branchenlösungen für die Versicherungsbranche. Eine Kernaufgabe ist der reibungslose und sichere Datenaustausch innerhalb der Versicherungsbranche und mit deren Partnern, u.a. durch die Trusted German Insurance Cloud (TGIC ®). Weitere bewährte Services umfassen den Zentralruf der Autoversicherer, die Abschleppzentralen und die elektronische Versicherungsbestätigung (eVB). Über die hauseigene Notrufzentrale der Autoversicherer werden rund um die Uhr Meldungen von den Autobahn-Notrufsäulen und dem Unfallmeldedienst (UMD) abgewickelt.

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Kontakt

Birgit Luge-Ehrhardt
Abteilungsleiterin Unternehmenskommunikation
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